Das Versicherungsunternehmen verfügte über ein komplexes System zur leistungsorientierten Vergütung, das sich über verschiedene Systeme erstreckte, darunter Tabellenkalkulationen, eine HRM-Datenbank und ein selbstentwickeltes System namens „OPUS“.
Mit über 140 Stellen, mehr als 7 Produktgruppen, über 14.000 Mitarbeitern und mehr als 100 Vergütungsmodellen dauerte die Auszahlung monatlich über 17 Arbeitstage, was kaum Raum für Analysen oder Optimierungen ließ. Es gab Hinweise auf vermutete Lecks und Konflikte bei den Auszahlungen.
Die Initiative konzentrierte sich auf das Management von Anreizvergütungen, Provisionen und Kampagnen, die Integration mit wichtigen Quellsystemen sowie Reporting und Dashboarding. Es wurden Hierarchien erstellt und Daten aus verschiedenen Systemen in Anaplan integriert. Anschließend wurden historische Daten, Mitarbeiterzuordnungen und Prozessdefinitionen in Anaplan konfiguriert.
Das System umfasste die Abschaffung manueller Berechnungen, umsetzbare Analysen und Prognosefunktionen, Zeitersparnis bei der Planverwaltung sowie Leistungssteigerung durch sofortige Transparenz und mobilen Zugriff. Ziel war es, Provisionsüberzahlungen zu reduzieren, die Prognosegenauigkeit zu verbessern, Prozesse zu optimieren und Echtzeitzugriff auf Vergütungsdaten zu ermöglichen.
Ziel der Lösung war es, den Vergütungsprozess zu automatisieren und zu optimieren, Transparenz und Prognosemöglichkeiten zu schaffen, Fehler zu reduzieren, die Vertriebsteams auf die Ziele auszurichten, manuelle Prozesse und Tabellenkalkulationen zu eliminieren und als zuverlässige Quelle für Audits und Berichte zu dienen.