SaaS-Unternehmen können OEM-Analysesoftware nutzen, um Entwicklungskosten zu senken und die Software nahtlos in ihre bestehenden Anwendungen zu integrieren. Ein OEM-Softwarepaket ist auf der Hardware Ihres Geräts vorinstalliert. Im Wesentlichen handelt es sich um Software, die im Großhandel an Hardware- und Softwarehersteller verkauft wird, um mit deren bestehenden Produkten gebündelt zu werden. Der OEM ist typischerweise ein Direktkunde eines Technologieunternehmens, das direkt an Endverbraucher verkauft. Alternativ kann OEM-Software auch als Drittanbietersoftware auf Ihrem Gerät vorinstalliert sein.
Zahlreiche Branchen profitieren von OEM-Analysesoftware, die es Unternehmen ermöglicht, Daten zu erfassen und auszuwerten. Mithilfe dieser Software werden präzise Daten bereitgestellt, die Anwender leicht verstehen und auf deren Grundlage sie entsprechende Maßnahmen ergreifen können.
OEM-Analysesoftware bietet vielfältige Funktionen. So kann sie beispielsweise auf Basis von Daten, die den Vertriebstrichter direkt abbilden, Empfehlungen aussprechen. Dies kann Vorschläge für UX/UI-Design, zu erstellende Inhalte, Vertriebsansätze oder Möglichkeiten zur Verbesserung der Anwendungsfunktionen beinhalten.
Darüber hinaus kann die präskriptive Analytik von OEM-Software genutzt werden, um potenzielle Lösungsansätze für Fragestellungen zu entwickeln. Erfahrene Fachleute können durch die Kombination deskriptiver, prädiktiver und präskriptiver Analysemethoden Antworten auf Was-wäre-wenn-Szenarien liefern. Daten aus vergangenen Situationen dienen dazu, zukünftige Entwicklungen zu analysieren und Lösungen zu formulieren, die statistisch gesehen mit hoher Wahrscheinlichkeit zu besseren Ergebnissen führen.
Zu den Vorteilen von OEM-Software gehören:
Kosteneffizienz – das Hauptverkaufsargument von OEM-Software. Durch die Partnerschaft mit einem OEM-Anbieter senken Sie Ihre Entwicklungskosten, da Sie keine eigenen Produktionsstätten errichten müssen. Die OEM-Software wird einfach in Ihr Produkt integriert und unter Ihrer eigenen Marke vermarktet. OEMs bieten eine gute Kapitalrendite – Laut The Street erzielen OEMs bei ihren Geschäftspartnern einen hohen ROI. Neben der Verlängerung der Lebensdauer der Produkte eines Partnerunternehmens sparen deren Teile, Komponenten und Produkte Kosten für Ersatzteile und steigern so den Gewinn des Unternehmens. OEMs garantieren Qualität – Mit einem OEM-Partner arbeiten Sie mit einem Produktionspartner zusammen, der über das nötige Fachwissen und die Erfahrung verfügt, um ein solches Produkt herzustellen. Jedes OEM-Produkt und jede Komponente wird auf Qualität geprüft, um sicherzustellen, dass sie den Spezifikationen des Partnerunternehmens entspricht. OEM-Software hat folgende Nachteile:
Betrug & Rechtmäßigkeit – Obwohl der Kauf von OEM-Software legal ist, kann es zu Verwirrung bezüglich ihrer Legalität kommen. Einige Online-Händler bieten Software unter OEM-Label zu reduzierten Preisen an, ohne vom Hersteller dazu autorisiert zu sein. Um Betrug zu vermeiden, sollten Sie beim Kauf von OEM-Software unbedingt darauf achten, dass es sich um eine Original-OEM-Lizenz und nicht um eine Raubkopie handelt. Preiserhöhung – Für den Kauf von OEM-Produkten ist eine hohe Mindestbestellmenge erforderlich, da diese üblicherweise in großen Mengen verkauft werden. Die Kosten für Ihr Unternehmen können steigen, wenn Sie diese Mindestbestellmenge nicht erreichen.
OEM-Analysen werden erworben, wenn Sie bereits eine Softwareanwendung besitzen und Analysen integrieren möchten. Sie können Ihren Kunden einen höheren Mehrwert bieten, indem Sie Analysen zusätzlich zu Ihrem Softwareprodukt anbieten oder diese sogar direkt integrieren.
Durch den Kauf von OEM-Analyselösungen sparen Softwarehersteller Zeit und Ressourcen bei der Entwicklung eigener Analysemodule. Die Integration von OEM-Analyselösungen anstelle einer Eigenentwicklung erspart Produktherstellern Monate bis Jahre an Entwicklungs- und Markteinführungszeit.