
Fassen Sie diesen Blogbeitrag wie folgt zusammen:
Anmerkung der Redaktion: Eine umfassende Reise durch die Schnellrestaurantlandschaft von 2025 – akribisch auf Basis von Datenanalysen. Diese Untersuchung enthüllt sechs transformative Trends, die die Branche grundlegend verändern – von rein digitalen Konzepten bis hin zu situationsbezogenen Kundenerlebnissen. Erfahren Sie, wie Datenintelligenz die Weiterentwicklung von Schnellrestaurants vorantreibt und den Weg für adaptive und kundenorientierte Gastronomieerlebnisse ebnet.
Die Begriffe „Imbiss“, „Schnellrestaurant“ und „Fast Food“ rufen unwillkürlich einige bekannte Marken in uns wach. Während die legendären Golden Arches als kleines Drive-in-Restaurant namens McDonald’s Bar-BQ von den Brüdern Richard und Maurice begannen, ist ein gewisser Colonel untrennbar mit dem besten Hähnchen der Welt verbunden.
In dem Werbespot „We Give Up“ von Burger King durchlebte das Unternehmen die gesamte Reise eines treuen Kunden aus Großbritannien, der den Chicken Royale dem legendären Whopper vorzuziehen schien.
Aber warum sprechen wir überhaupt über sie?
Die Schnellrestaurantbranche (QSR), die in den USA aus dem Bedürfnis nach schnell zubereiteten und lieferbaren Speisen und Getränken entstand, erlebt einen tiefgreifenden Wandel, der durch Datenanalyse, Automatisierung und kundenorientierte Strategien vorangetrieben wird. Die Datenberührungspunkte im digitalen und physischen Raum sind heutzutage immens und ermöglichen es Marken, sich in die Lage der Konsumenten zu versetzen – wie etwa in Burger Kings viel diskutiertem „We Give Up“-Werbespot. Darin wird die gesamte Customer Journey eines treuen Kunden aus Großbritannien nachgezeichnet, der scheinbar immer den Chicken Royale dem legendären Whopper vorzieht.
Datenpunkte, die zu Erkenntnissen über Verbraucherpräferenzen führen und somit eine Hyperpersonalisierung ermöglichen.
Marktwachstum und -dynamik
Digitale Interaktionen und Transaktionen haben den Zugang zu Kunden- und Restaurantdaten massiv erweitert. Diese Daten können sowohl für Makro- als auch für Detailanalysen in verschiedenen Bereichen genutzt werden. Einem Bericht von Custom Market Insights zufolge wird der US-amerikanische Markt für Schnellrestaurants (QSR) bis 2030 ein Volumen von beeindruckenden 454,3 Milliarden US-Dollar erreichen, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 5,60 % entspricht. Dieses Wachstum unterstreicht die Widerstandsfähigkeit und Dynamik des QSR-Sektors.
Die Zerschlagung verschiedener Schnellrestaurantketten in den USA:
Die Abbildung ist ein Tortendiagramm, das die Verteilung verschiedener Restauranttypen darstellt. Das größte Segment entspricht mit 31 % der Kategorie „Sonstige“, das kleinste mit 7 % den „Hühnchenrestaurants“. Das Diagramm veranschaulicht die Beliebtheit dieser Restauranttypen.
Ein Restaurant kann ein Programm an einem Standort testen und dann, je nach Erfolg, entscheiden, das Programm auch an anderen Standorten und auf verschiedenen Ebenen anzuwenden.
Zukunftsorientierte Unternehmen haben die Möglichkeiten der Restaurantanalyse im Hinblick auf den Geschäftsnutzen erprobt. So nutzt beispielsweise Darden Restaurants Daten, um die Menüpreise zu optimieren, und die Analyse der Verweildauer von Gästen hat zu erwarteten Betriebskosteneinsparungen in Höhe von 20 Millionen US-Dollar geführt. Auch die Cheesecake Factory, mit über 180 Restaurants an mehr als 175 Standorten in den USA und drei Lizenzstandorten im Nahen Osten, setzt auf Restaurantdatenanalyse, um besseres Essen und ein optimiertes Kundenerlebnis zu bieten.
Datenanalyse hat sich zum Eckpfeiler des Erfolgs von Schnellrestaurants entwickelt. Sie ermöglicht es Schnellrestaurants, Kundendaten präzise zu analysieren und wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen, die als Grundlage für strategische Entscheidungen dienen.

Marketing-Mix-Modellierung für Multi-Channel-Händler: Untersuchung der Auswirkungen und Techniken.
1. Schnellrestaurants mit ausschließlich digitalem Service
Künstliche Intelligenz (KI) und Automatisierung sorgen im Bereich der Schnellrestaurants bereits für Aufsehen. Doch nun zeichnet sich ein neuer Trend ab: rein digitale Restaurants.
Rein digitale Schnellrestaurants zeichnen sich durch einen kleineren Gastraum zugunsten eines technologisch fortschrittlicheren Back-of-House-Bereichs aus, ähnlich wie das erste rein digitale Konzeptrestaurant von McDonald's in Fort Worth, Texas. Diese Einrichtung ist etwa halb so groß wie die typischen Restaurants der Marke und verfügt über ein Förderband zum Abholen von online aufgegebenen Bestellungen, einen Regalbereich für Lieferkuriere zum Abholen von Bestellungen und zahlreiche Kioske.

Wingstop, Taco Bell, Chipotle und andere haben alle rein digitale Konzepte getestet, wenn auch nicht im gleichen Umfang.
Auch wenn das endgültige Urteil noch aussteht, hat dieser Trend im Bereich der Schnellrestaurants das Potenzial, nicht nur die Arbeitsweise von Restaurants zu verändern, sondern auch die Nachfrage nach IT-Lösungen für Restaurants drastisch zu steigern.
2. Der Übergang von der Personalisierung zur „Situationalisierung“
Laut Salesforce erwarten Konsumenten, dass die von ihnen frequentierten Unternehmen ihre individuellen Bedürfnisse verstehen. Situationalisierung im Schnellrestaurantbereich ist ein aufstrebendes Konzept, das genau diese personalisierten Erlebnisse und reibungslose Bestellvorgänge ermöglicht.
Durch die Nutzung von Daten, Analysen, KI und Automatisierung werden die situativen Bedürfnisse der Kunden auf der Grundlage ihrer jeweiligen Umstände erfüllt – zum Beispiel Individualisierungsdaten plus Kontextdaten: Standort, Zeit, Wetter, soziale Medien usw.
Taco Bell hat beispielsweise in der Vergangenheit während des Super Bowls fanorientierte Aktionen durchgeführt und dabei bestimmte Spielszenarien als Auslöser für Sonderangebote genutzt:
Die Kette bietet bedingte Werbeaktionen an, bei denen bestimmte Kriterien festgelegt werden, z. B. wenn während des Spiels ein bestimmtes Ereignis eintritt (z. B. ein Touchdown innerhalb eines bestimmten Zeitraums), können Kunden einen Gratisartikel einlösen oder einen Rabatt erhalten.
3. Gamifizierung des Selbstbedienungserlebnisses
Durch ein breites Angebot an Optionen und die visuelle Darstellung jeder Zutat binden Schnellrestaurantketten ihre Kunden in einen interaktiven und unterhaltsamen Bestellvorgang ein. Dies sollte die Kundenzufriedenheit steigern und führte zudem zu höheren durchschnittlichen Transaktionswerten, da die Gäste eher geneigt waren, weitere Gerichte auf der Speisekarte zu entdecken.
Ein prominentes Beispiel hierfür ist Burger Kings „Whopper Lust“. Der Fast-Food-Riese führte an seinen Selbstbedienungskiosken ein spielerisches Erlebnis ein, bei dem Kunden ein digitales Spielautomaten-ähnliches Spiel namens „Whopper Lust“ spielen konnten. Durch die Interaktion mit dem Bildschirm des Kiosks hatten die Kunden die Chance, Rabatte, kostenlose Menüpunkte oder Sonderaktionen zu gewinnen, wodurch ein ansprechender und interaktiver Bestellvorgang geschaffen wurde.
Die nahtlos in die Backend-Systeme des Restaurants integrierte Kiosk-Oberfläche gewährleistet Echtzeit-Aktualisierungen und die präzise Erfassung von Kundeninteraktionen. Durch die Erfassung und Analyse des Kundenverhaltens gewinnen Unternehmen zudem wertvolle Einblicke in Präferenzen, beliebte Kombinationen und saisonale Trends.
3. Einflussnahme auf die neuen Push-Inhalte
Ist es Ihnen schon mal passiert, dass Sie sich aufgrund eines verlockenden Angebots und nicht aufgrund der Produktqualität spontan für ein Produkt entschieden haben? Influencer, die mit den größten Fast-Food-Ketten zusammenarbeiten, haben eine beachtliche Anhängerschaft – die mitunter sogar mit der der Marke selbst konkurriert. Genug, um die Generation Z zu begeistern.
Dunkin' machte etwas Ähnliches mit Charli D'Amelio und verkaufte in den ersten fünf Tagen nach Kampagnenstart „Hunderttausende“ Getränke. Der Starttag verzeichnete einen Rekord an täglichen Nutzern in der Dunkin' Donuts App, wo man das Getränk zur direkten Abholung vorbestellen konnte. Die Influencer-Marketing-Kampagne mit dem TikTok-Star führte zu einem Anstieg der täglichen App-Downloads um 57 %. Das ist beachtlich!
Das Unternehmen gab außerdem bekannt, dass der Absatz von Kaltgetränken am Tag der Produkteinführung um 20 % und am Folgetag um 45 % gestiegen sei. Aufgrund des überwältigenden Erfolgs dieser Kampagne beschloss Dunkin', im darauffolgenden Jahr erneut mit dem TikTok-Star zusammenzuarbeiten und ein zweites Signature-Getränk in Kooperation mit der Marke zu entwickeln: den „Charli Cold Foam“.

3. Ist der Preis für den Kunden entscheidend?
Von Lieferkettenengpässen und steigenden Frachtkosten bis hin zu Fachkräftemangel und zunehmenden Lohnkosten – die Geschäftskosten in der Systemgastronomie steigen. Viele Franchisenehmer und Gastronomen investieren daher verstärkt in digitale Systeme, um Gemeinkosten zu senken und Ausgaben zu minimieren.
Entscheidungsträger in der Systemgastronomie werden voraussichtlich Projekte zur Modernisierung ihrer Anwendungen und Hardware durchführen, um die Anzahl der eingesetzten Geräte und Plattformen zu reduzieren. Unternehmen, die digitale Lösungen für Schnellrestaurants anbieten, müssen darauf vorbereitet sein, die Hardware, die die Personalisierung ermöglicht, effizient zu installieren, zu reparieren und auszutauschen. Je besser Sie die Bedürfnisse Ihrer Kunden in der Systemgastronomie erfüllen, desto wahrscheinlicher ist es, dass Ihr Unternehmen seine Ziele erreicht.
4. Automatisierte Bestandsverwaltung
Moderne Systeme ermöglichen nicht nur die Bestandsverfolgung von Speisen und Getränken, die Bedarfsprognose und die effizientere Planung von Nachbestellungen, sondern minimieren auch Lebensmittelverschwendung, die die Gastronomiebranche Berichten zufolge jährlich 100 Milliarden US-Dollar kostet. Unternehmen wie Kitro setzen KI ein, um Restaurants nicht nur bei der Reduzierung von Lebensmittelabfällen zu unterstützen, sondern auch effiziente Beschaffungspläne zu gewährleisten. Partnerschaften mit Programmen wie Too Good to Go helfen Restaurants zudem, überschüssige Lebensmittel nicht zu verschwenden – sie können diese Nutzern als Menüangebot anbieten. Initiativen, die Zeit und Geld sparen und gleichzeitig die ökologische Nachhaltigkeit fördern, sind daher absolut sinnvoll, insbesondere da Nachhaltigkeit weltweit ganz oben auf der Agenda steht.
5. Auf Nachhaltigkeit umsteigen
Subway kooperiert mit GenZ EV Solutions und Red E Charging, um Subway Oasis Ladeparks zu errichten. Damit verfolgt das Unternehmen gleich zwei Ziele: Nachhaltigkeitsinitiativen umzusetzen und gleichzeitig den Restaurantbesuch durch überdachte Bereiche mit mehreren Ladestationen für Elektrofahrzeuge, Picknicktische, Toiletten, WLAN, Spielplätze und Grünflächen aufzuwerten. Als Anreiz zum Laden bietet Subway exklusive Aktionen an, die nur während der Nutzung der Ladestationen verfügbar sind. Die Erkenntnisse aus den Pilotprojekten sollen in die Strategie für den zukünftigen Bau größerer und ambitionierterer Ladeparks einfließen.

Quelle: Forbes
6. Duales Branding als Zukunft des Schnellservice
Heutzutage haben Konsumenten eine große Auswahl an Restaurants und entscheiden sich häufig für einen Restaurantbesuch. Von Snacks bis hin zu Kaffeespezialitäten – die Marken entwickeln sich ständig weiter und suchen nach neuen Wegen, um Konsumenten anzulocken.
Eine Lösung, die zunehmend an Bedeutung gewinnt, ist das Konzept von Produkten mit zwei Marken und die damit verbundene Möglichkeit für Franchisenehmer, ihre Ressourcen optimal zu nutzen. Darin sehen wir die Zukunft des Schnellrestaurants.
Focus Brands kann mittlerweile auf ein Portfolio von über 175 offenen Co-Branding-Entwicklungsphasen im ganzen Land verweisen.
Die wichtigsten Vorteile für den Kunden variieren je nach Markenkombination oder Bequemlichkeit. Diese Bequemlichkeit bietet zudem die Möglichkeit, den Umsatz pro Filiale zu steigern, ohne dass zusätzliches Personal benötigt wird. Ein Filialleiter kann sicherstellen, dass die Mitarbeiter für beide Marken geschult sind.
Die US-amerikanische Schnellrestaurantbranche befindet sich inmitten einer datengetriebenen Revolution, die die Perspektiven aller großen Ketten verändert. Datenanalysen im Schnellrestaurantbereich, kombiniert mit Automatisierung und kundenorientierten Strategien, steigern die Effizienz, verbessern das Kundenerlebnis und optimieren die Rentabilität. Da sich die Branche stetig weiterentwickelt, werden Schnellrestaurants, die auf Technologie und Innovation setzen, im hart umkämpften US-Markt nicht nur überleben, sondern auch erfolgreich sein.
In einer Welt, in der sich die Kundenerwartungen ständig weiterentwickeln, werden Schnellrestaurants, die Datenanalysen und technologische Fortschritte nutzen, schnelle und zufriedenstellende kulinarische Erlebnisse bieten. Durch Anpassungsfähigkeit und Kundenorientierung birgt die Zukunft der Schnellrestaurantbranche in den USA grenzenloses Potenzial für diejenigen, die es ergreifen wollen.