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Edge Computing bezeichnet eine Form der Datenverarbeitung, die vor Ort oder in der Nähe einer Datenquelle stattfindet, um die Notwendigkeit der Datenverarbeitung in einem entfernten Rechenzentrum zu reduzieren. Unternehmen erhalten dadurch eine schnellere und effektivere Möglichkeit, Daten mithilfe von Anwendungen der Enterprise-Klasse zu verarbeiten. Früher erzeugten Edge-Punkte enorme Datenmengen, die häufig verworfen wurden. Mit dem Aufkommen von Mobile Computing und dem Internet der Dinge (IoT) kann die IT-Architektur nun dezentralisiert werden. Unternehmen erhalten so nahezu Echtzeit-Einblicke mit geringerer Latenz und niedrigeren Bandbreitenanforderungen für Cloud-Server – und das alles bei gleichzeitig erhöhter Sicherheit für sensible Daten.
Die sensibelsten Daten werden bereits verarbeitet, und lebenswichtige Systeme, die sicher und zuverlässig funktionieren müssen, basieren zu einem großen Teil auf Edge- Computing , das bereits an Standorten wie Fabriken, Einzelhandelsgeschäften und Krankenhäusern stattfindet. Für diese Standorte sind latenzarme, netzwerkunabhängige Lösungen unerlässlich. Edge-Computing hat das Potenzial, Unternehmen branchen- und funktionsübergreifend zu transformieren – von Kundenbindung und Marketing bis hin zu Produktion und Backoffice-Prozessen. Es unterstützt proaktive und flexible Geschäftsprozesse, häufig in Echtzeit, und führt so zu verbesserten Nutzererlebnissen. Edge ermöglicht es Unternehmen, die digitale und die reale Welt zu integrieren.
Edge Computing ermöglicht schnelle Entscheidungen und optimiert das Nutzererlebnis durch maximale Relevanz an jedem Kontaktpunkt. Die Cloud-Infrastruktur trägt nun dazu bei, dass Edge Computing zur Entwicklung neuer Erkenntnisse und Erlebnisse beiträgt.
Im Folgenden sind einige gängige Vorteile von Edge Computing aufgeführt: