Was ist eine vernetzte Fabrik? Welche Vorteile bietet sie und wie funktioniert sie?
Der Begriff „vernetzte Fabrik“ bezeichnet eine Produktionsanlage, die Sensoren sowie kostengünstige Cloud-basierte Speicher- und Analyselösungen nutzt.
Der Begriff „vernetzte Fabrik“ bezeichnet eine Produktionsanlage, die Sensoren sowie kostengünstige Cloud-basierte Speicher- und Analyselösungen nutzt.
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Eine vernetzte Fabrik ermöglicht es Menschen, Maschinen und Sensoren, Informationen nahtlos über digitale Technologien auszutauschen. Die Vernetzung in einer Fabrik oder einem Werk verfolgt zwei Hauptziele. Der erste Schritt ist die Sicherstellung nachhaltiger Produktivität, Selbstkorrektur und Qualität. Dadurch steigt die Rentabilität.
Zweitens ist es vielleicht weniger offensichtlich. Ein weiteres Ziel der vernetzten Fabrik ist die Stärkung der Mitarbeiter. Durch die Kombination von Kontrolle, Transparenz und Flexibilität ermöglichen neue digitale Lösungen den Produktionsmitarbeitern kreativere und wirkungsvollere Verbesserungen.
Das Konzept der vernetzten Fabrik geht weit über die Automatisierung von Montagelinien oder den Einsatz von Robotern in der Fertigung hinaus. Die Integration und Befähigung der Mitarbeiter steht im Mittelpunkt der Fabrikvernetzung. Der Fertigungsprozess lässt sich nun so vernetzen und skalieren, dass Sensoren, Geräte, Maschinen und Mitarbeiter miteinander verbunden werden. Dank kollaborativer digitaler Infrastruktur und Maschinenautonomie können Mitarbeiter Produktion und Lieferketten aus der Ferne überwachen.
Mit der Entwicklung von IoT-Geräten (Internet der Dinge) generieren Fertigungssysteme heute Terabytes an Daten. Die Verwaltung und Auswertung dieser Datenmenge stellt eine Herausforderung dar. Fertigungsprozesse werden daher modernisiert und umfassen veränderte Managementprinzipien, Datenerfassungs- und Analyseframeworks, Automatisierung und Robotik in vernetzten Fabriken, die Industrie 4.0, IoT und Big Data integrieren.