
Fassen Sie diesen Blogbeitrag wie folgt zusammen:
Dank standardisierter Data Warehouses, In-Memory-Engines und Web- & Mobiltechnologien sowie dem Zugriff auf große Mengen normalisierter Daten über intuitive Drag-and-Drop-Tools zur Berichts- und Dashboard-Erstellung haben sich Business-Intelligence-Tools in den letzten Jahren stark weiterentwickelt. Ohne eine unternehmensweite Roadmap verschenken Sie jedoch wertvolles Potenzial.
In den meisten Fällen wird die Entscheidung für die Implementierung einer Analyselösung von einer einzelnen Abteilung oder einem einzelnen Geschäftsbereich getroffen. Diese Abteilungen wählen dann individuell ihre eigenen BI-Tools aus und erstellen ihre eigenen Data Marts und Data Warehouses.
Die isolierte Vorgehensweise einzelner Abteilungen vermittelt kein vollständiges Bild des Unternehmens. Heutzutage reicht es nicht mehr aus, dass eine Abteilung ihr volles Potenzial ausschöpft; vielmehr ist jede Aufgabe in diesen Abteilungen wie ein Puzzleteil, das in einem bestimmten Muster angeordnet werden muss, um eine optimale Unternehmensstrategie zu ermöglichen.
Ein Enterprise-BI-Tool bezieht Daten aus verschiedenen Abteilungen, sowohl innerhalb als auch außerhalb des Unternehmens. Es analysiert diese Daten, führt Abfragen durch und generiert Berichte und Visualisierungen für Stakeholder aus allen Abteilungen.
1. Es erfüllt eine breite Palette von Zielen, wie die Optimierung von Prozessen, Strategien zur Unterstützung der Datenerfassung und -analyse sowie der Präsentation und Verbreitung von Geschäftsinformationen.
2. Es liefert den Entscheidungsträgern im Unternehmen umsetzbare Informationen, um sowohl die operativen als auch die strategischen Ziele des Unternehmens zu verfolgen.
Es hat sich jedoch gezeigt, dass Unternehmen bei der unternehmensweiten
Implementierung von Business Intelligencehäufig scheitern. Dafür gibt es zwei Hauptgründe: ein fehlender unternehmensweiter BI-Implementierungsplan und mangelnde Unterstützung durch die Führungsebene.
Roadmap für die unternehmensweite BI-Implementierung: Big-Bang-Ansatz vs. Phasenweiser Ansatz
Beide Ansätze bergen gewisse Risiken, doch ein radikaler Umbruch führt zu Veränderungen in sehr großem Umfang und zur Einbindung vieler Interessengruppen. Es wird dadurch sehr schwierig, die Erwartungen aller zu erfüllen.
Da viele Interessengruppen beteiligt sind, stoßen jegliche Änderungen am Plan auf Widerstand, was nicht ideal ist, da selbst die besten Geschäftspläne einer Überarbeitung bedürfen.
Es stellt zudem eine Herausforderung dar, die Fertigkeit gleichzeitig auf allen Ebenen zu schulen und an die Anwender weiterzugeben.
Ein schrittweises Vorgehen bietet hingegen eine erfolgreichere Implementierung, da der Fokus auf eine bestimmte Abteilung beschränkt ist, was zu einem effizienteren Vorgehen führt. Es ist einfacher, etwaige Probleme bei der Umsetzung aufzuzeigen, indem man die greifbaren Vorteile wie den Return on Investment misst.
Dieser Ansatz ist ein Paradebeispiel für „groß denken und klein anfangen“, da er sicherstellt, dass die gesamte Roadmap auf die langfristigen Geschäftsziele abgestimmt ist. Gleichzeitig werden die Pläne in kleinere, flexible und schneller umsetzbare Phasen unterteilt.
Mit diesem Ansatz könnten alle in der vorherigen Phase gewonnenen Erkenntnisse über bewährte Verfahren in der nächsten Phase umgesetzt werden.
Es hilft den beteiligten Teammitgliedern, schnellere Erfolge zu erzielen und die konkreten Vorteile des Projekts aufzuzeigen. Dies wiederum erzeugt positive Mundpropaganda bei den Stakeholdern und trägt zu unserem zweitwichtigsten Faktor bei: der Unterstützung durch die Führungsebene.
Die Zustimmung der Führungsebene erfordert mehr als nur die Genehmigung der Finanzierung. Die Implementierung von Business Intelligence (BI) erfordert eine Veränderung der Unternehmenskultur und des Status quo der Endnutzer.
Manche Organisationen haben Abteilungen, die um finanzielle Vorteile wie Forschungs- und Entwicklungsgelder oder Aktienoptionen konkurrieren. Dies könnte ein weiterer Grund dafür sein, dass diese Abteilungen potenziell sensible Daten nicht teilen möchten. Solche Projekte erfordern schwierige Entscheidungen und führen unweigerlich zu strukturellen Veränderungen und internen Machtkämpfen. Daher ist eine starke Führung unerlässlich.
Kann der angestrebte ROI mit BI-Tools nicht erreicht werden?
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Wie bereits besprochen, ist der beste Weg, ihnen die Ergebnisse zu zeigen, und genau hier punkten die BI-Projekte besonders.
Die aussagekräftigen und intuitiven Visualisierungen helfen Führungskräften, den tatsächlichen Nutzen zu erkennen. Sie liefern nicht nur Antworten auf Knopfdruck, sondern unterstützen sie auch beim nächsten Schritt.
Und all das wird durch ihre eigenen Daten untermauert. Wenn es gut läuft, werden diese Führungskräfte zu glühenden Befürwortern des Projekts.
Bei der Implementierung von Business Intelligence (BI) kommt es häufig vor, dass ein radikaler Umbruch mit einem Big-Bang-Ansatz beginnt, und angesichts des heutigen Wettbewerbs scheint dies unvermeidlich. Jeder Abteilungsleiter wünscht sich die besten Ergebnisse und zwar so schnell wie möglich. In einem solchen Szenario mag ein schrittweiser Ansatz zwar etwas langsamer erscheinen, doch die Erfolgsquote gleicht dies mehr als aus.
Zusammenarbeit und Koordination im gesamten Unternehmen sind grundlegende Bausteine einer BI-Implementierung, und die Unterstützung durch die Führungsebene trägt wesentlich zu deren Etablierung bei.
Wenn Sie noch Zweifel haben, lesen Sie mehr über unsere BI-Expertise oder kontaktieren Sie uns, um uns Ihre Anforderungen mitzuteilen und die perfekte Lösung für Ihr Unternehmen zu finden.
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